Meis­ter­wer­ke der Musik beim Früh­jahrs­kon­zert der Stadt­ka­pel­le

Das dies­jäh­ri­ge Früh­jahrs­kon­zert der Stadt­ka­pel­le Wan­gen ist geprägt von Meis­ter­wer­ken der Musik. Am Sams­tag, 28. März, wird das von Musik­di­rek­tor Tobi­as Zins­er sorg­sam aus­ge­wähl­te Pro­gramm im Fest­saal der Wal­dorf­schu­le Wan­gen zu hören sein.

In jedem Jahr ver­an­stal­tet die Stadt­ka­pel­le Wan­gen am Sams­tag vor Palm­sonn­tag ab 20 Uhr ihr Früh­jahrs­kon­zert. Das hei­mi­sche Orches­ter über­zeugt regel­mä­ßig mit der pas­sen­den Inter­pre­ta­ti­on des erle­se­nen und bes­tens abge­stimm­ten Pro­gramms. Die Meis­ter­wer­ke, die in die­sem Kon­zert auf­ge­führt wer­den, dürf­ten dabei kei­ne Aus­nah­me bil­den.

Das beson­de­re an den Meis­ter­wer­ken ist, dass sie alle Ori­gi­nal­kom­po­si­tio­nen für sym­pho­ni­sches Blas­or­ches­ter sind, sozu­sa­gen maß­ge­schnei­dert, für die Beset­zung der Stadt­ka­pel­le. Die ein­zi­ge Aus­nah­me stellt dabei „Jupi­ter“ aus „Die Pla­ne­ten“ von Gus­tav Holst dar.

Wer Namen wie Camil­le Saint-Saëns oder Per­cy Aldridge Grain­ger im Pro­gramm­heft liest, könn­te glau­ben, dass es bei deren Wer­ke eben­falls um Tran­skrip­tio­nen für Blas­or­ches­ter han­delt. Aber der Schein trügt: Saint-Saëns schrieb sein Werk „Ori­ent et Occi­dent“ für Blas­or­ches­ter, eben­so wie Grain­ger „Lin­colnshire Posy“. Bei letz­te­rem ist die Tat­sa­che, dass er u.a. für Blas­or­ches­ter kom­po­nier­te kei­ne Sel­ten­heit. Sei­ne Zeit, die er selbst im Mili­tär­dienst abge­leis­tet hat­te, präg­te ihn dahin­ge­hend, für die­se Beset­zung zu schrei­ben.

Wer­ke von Kom­po­nis­ten der neue­ren Zeit spi­cken das Pro­gramm mit unter­schied­li­chen Schwer­punk­ten und sor­gen damit für eine Viel­falt an Klang­far­ben, Stim­mun­gen und Ein­drü­cken. Wäh­rend „Dance Move­ments“ von Phil­ip Spar­ke das Orches­ter zu tech­ni­schen und rhyth­mi­schen Höchst­leis­tun­gen antreibt, stellt James Bar­nes nicht weni­ger Anspruch an das Ensem­ble in Hin­blick auf Aus­druck und musi­ka­li­schem Kön­nen für den 3. Satz sei­ner 3. Sin­fo­nie mit dem Titel „Für Nata­lie“. Dane­ben ent­führt Don Gil­lis die Zuhö­rer mit „Tul­sa“ in eine ganz ande­re Welt: in die US-ame­ri­ka­ni­sche Geschich­te und zeich­net ein­drucks­vol­le Bil­der, die kei­ne Lein­wand benö­ti­gen.

Der Ein­tritts­preis für das Kon­zert liegt bei 16 Euro, ermä­ßig­te Kar­ten für Schü­le­rin­nen, Schü­ler und Stu­die­ren­de sind für 8 Euro erhält­lich. Kar­ten kön­nen beim Gäs­te­amt Wan­gen oder über www.reservix.de erwor­ben wer­den.

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